Archiv für die Kategorie ‘Verlage’
Der Mythos vom Urheberrecht
Ein lesenswerter Beitrag auf e-book-news: Leben Autoren vom Urheberrecht? Ein nützlicher Mythos.
NYT will Ebook-Bestsellerliste starten
Seit 1935 führt die New York Times Bestsellerlisten. Seit zwei Jahren arbeitet der Verlag an einer Erweiterung für Ebook-Bestseller. Starten soll der Dienst im Frühjahr 2011.
Pay-Walls: Die Times als Crash-Test-Dummy
Seit Juli 2010 hat Robert Murdoch die Onlineangebote seiner Londoner “Times” und “Sunday Times” hinter einer Pay-Wall verborgen. In dieser Woche nun gab der Verlag einige Zahlen bekannt.
Preisbindung für Ebooks in Frankreich
Ein neues Gesetz soll in Frankreich dafür sorgen, dass die Preise für Ebooks von den Verlagen festgelegt werden dürfen.
Cory Doctorow verlegt selbst
Bisher hat Cory Doctorow seine Bücher zwar immer unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht, für den Vertrieb haben sich jedoch immer Verlage eingesetzt. Sein neuestes Werk kommt jetzt komplett in Eigenregie unters Volk.
Gefangen im Indie-Ghetto?
Einmal 99 Cent, immer 99 Cent? Wer als Indie-Autor seine Werke ständig zu Niedrigstpreisen verschleudert, läuft Gefahr, dass ihm das Label Billigheimer angehängt wird und er droht, im Indie-Ghetto zu versumpfen.
Ebooks und die wachsende Piraterie
Das Thema “Ebooks, illegale Kopien und der zu erwartende Schaden” gewinnt an Tempo und Verbreitung.
DB Research: Ebooks in 10 Jahren mit “hoch einstelligem” Marktanteil
Die Deutsche Bank Research prognostiziert (PDF, 0,7MB) den Ebooks bis 2020 einen hohen einstelligen Prozentsatz am Marktanteil am Gesamtmarkt in Deutschland.
Konkurrenzkampf zwischen digitalen und gedruckten Büchern
Mit der Zeit häufen sich die Überlegungen, ob die Ebooks den gedruckten Büchern mit der Zeit den Rang ablaufen werden bzw. können.
News.me: Personalisierte Nachrichten
Die New York Times plant, noch im Laufe dieses Jahres mit News.me einen personalisierten Nachrichtendienst für den iPad zu starten.
Wenn Autoren ihren Verlegern kündigen
Auf TechCrunch hat Paul Carr den derzeitigen Trend analysiert, dass Autoren verstärkt zu Selbstverlegern werden und dafür ihren Verlagen den Rücken kehren. Ein Artikel aus Verlegersicht.
Financial Times: Druck und Auslieferung
Nur am Rande mit den Themen auf Kalingeling kompatibel, aber dennoch sehenswert: Eine Dokumentation darüber, mit welchem Aufwand die Printversion der Financial Times gedruckt und ausgeliefert wird.
Kostenloskultur
Auf Netzwelt.de ist ein Kommentar zum Thema Kostenlos oder Kapitalismus 2.0 erschienen. Was wäre, fragt der Autor, wenn die Kostenlosmentalität ins reale Leben Einzug hielte?
c’t, Heft 18: Selbst ist der Verlag
In der Augabe 18 der c’t erschien dieser Tage ein lesenswerter Artikel über die Veröffentlichung von E-Books in Eigenregie.
Alternative Finanzierung für Recherche-Journalismus
Brigitte Alfter, freie Journalistin und Geschäftsführerin beim European Fund for Investigative Journalism hat ihm Rahmen des taz-Kongresses “¿Tu was! — Freiheit und Utopie” einen lesenswerten Beitrag für das Buch “Alphabet der Möglichkeiten — 99 Handlungsanweisungen für eine bessere Welt” beigesteuert.
BringMeTheNews: Werbefinanzierter Newsaggregator
Der Nachrichtendienst BringMeTheNews konnte letzte Woche eine Finanzspritze in Höhe von einer Million US-Dollar (PDF) verbuchen. Damit soll das Nachrichtenangebot für die Leser weiter ausgebaut werden.
Honorar-per-Klick: Die “Verhartzung” des Online-Journalismus?
Meine These: Die Möglichkeit des Lesers, per Mausklick Geld für Online-Beiträge zu spendieren, könnte sich letztendlich als Bärendienst für die Journalisten erweisen. Besteht doch für die Verlage nun die Möglichkeit, das Honorar der Journalisten an den (finanziellen) Erfolg eines Artikels zu binden, allerdings bei gleichzeitiger Verminderung des fixen Anteils.
Little Brother: Klappt, klappt nicht
Im Mai 2010 scheiterte der lobenswerte Versuch des Argon-Verlages, eine ungekürzte Version des Hörbuchs zu Cory Doctorows Little Brother über SellYourRights unter einer Creative-Commons-Lizenz zu veröffentlichen. Die von Digital Democracy beabsichtigte Übersetzung in vier burmesische Dialekte hingegen wurde bereits Ende letzten Jahres über Kickstarter sogar mit einem leichten Plus finanziert.
Flattr: Interview mit der taz
Anfang Juli 2010 veröffentlichten viele Onlineportale ihre Einnahmen, die sie im Juni über Flattr erzielt haben. Rekordhalter war die Berliner taz mit beinahe 1000 Euro. Ich wollte von der taz.de-Redaktion ein wenig mehr über den Einsatz von Flattr wissen und habe per Email nachgefragt.
London Times: Pay-Wall-Modell gescheitert?
Rupert Murdoch hielt es für einen cleveren Schachzug, das Onlineangebot der Times und Sunday Times ab Juni 2010 mit einer Pay-Wall zu verriegeln. Darüber hinaus wollte er Google von der Indizierung dieser Seiten ausschließen. Der Erfolg bleibt nicht nur aus, das Konzept scheint sogar katastrophal zu scheitern.

