Kalingeling – Verdienstkonzepte im Netz

Selbstverlagsportale

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Amazon bietet mit seiner Kindle Direct Publishing Plattform den deutschen Autoren eine prominente Möglichkeit, ihre Werke im Selbstverlag zu veröffentlichen. Dabei existieren in Deutschland bereits einige Portale, die den Selbstverlegern hilfreich unter die Arme greifen möchten. Eine Übersicht.

BoD.de – Books on Demand. Gehört zum Onlinehändler libri.de, auf den wiederum einige andere wichtige Online-Buchhändler zurückgreifen. Bei entsprechender Option taucht das Buch damit auch in deren Shops auf, eine Veröffentlichung als Ebook kann extra gebucht werden.

BookRix.de – Kostenlos Ebooks erstellen und eigenes Buch veröffentlichen. Eher eine Marketing-Plattform für Leseproben. Verkauf im BookRix-Shop erfolgt über Amazon.

epubli.de – Dienst der Verlagsgruppe Holtzbrinck, der hauptsächlich Printing.on-Demand, jedoch zusätzlich auch die Option auf Ebook-Erstellung anbietet.

iTunes Connect – In Apples iStore können Autoren ihre Ebooks anbieten, müssen dafür allerdings zwingend eine ISBN vorweisen. Für Nicht-US-Autoren ist außerdem eine US-Steuernummer notwendig, da ansonsten die dortige Steuerbehörde von den Erlösen ihren Obolus fordert.

KoboBooks.com – eReading: anytime. anyplace. US-Amerikanische Onlineplattform, die die Ebooks im eigenen Shop und passend zum eigenen Kobo eReader vermarktet. Laut eigener Aussage international aufgestellt, das Angebot ist jedoch zu gefühlt 99,9% auf englisch. Presseberichte sprechen davon, dass KoboBooks noch in 2011 massiv in den europäischen Markt, speziell Deutschland investieren will. Derzeit ist die Anmeldung als Publisher über Email eher suboptimal.

Lulu.de – Selbstverlag- und Buchdrucklösungen. Printing-on-Demand-Service, mit dem man auch seine Ebooks auf Apples iBookstore veröffentlichen kann.

PubIt! – Das Veröffentlichungsportal von Barnes & Noble. Für deutschsprachige Autoren derzeit eher uninteressant, da für die Veröffentlichung ein US-Bankkonto, eine US-Kreditkarte und eine US-Steuernummer erforderlich sind. Außerdem wird nur der US-amerikanische Markt bedient.

Shaker-Media.eu – Verlag für Buch- und Digitalpublikationen. Ebooks werden im Shaker-Media-Onlineshop angeboten.

Smashwords.com – Your ebook. Your way.  US-amerikanische Ebook-Plattform, über die auch deutsche Autoren ihre Werke über Apple iBookstore, Barnes & Noble, Sony Reader Store, Kobo und den Diesel eBook Store vertreiben können. Gemäß FAQ können Bücher auch in deutscher Sprache veröffentlicht werden, wobei es sicher fraglich ist, ob die in der englischsprachigen Welt außerhalb von Deutschkursen einen Markt bedienen können.

triboox.de – Freiheit für Bücher. Verkauf von Ebooks im triboox-Onlineshop. Wenn eine ISBN mitgebucht wird, kann das Buch auch als Printing-on-Demand-Buch bei Amazon und im stationären Handel erworben werden.

Wattpad – Bezeichnet sich selbst als Youtube für Ebooks. Insofern ist es mehr eine Social-Marketing- als eine Verkaufsplattform. Ein Autor kann Auszüge oder komplette Werke auf Wattpad veröffentlichen und sie dort besprechen und bewerten lassen. Das kann als zusätzliche Möglichkeit sinnvoll sein, sich eine Fangemeinde aufzubauen. Allerdings finden sich auch eine Menge unlektorierter Erstlingswerke darunter, die das Portal eher unattraktiv machen. Mein Tipp für diese ambitionierten Autoren: Meldet Euch bei einem Schriftstellerforum wie der Schreibwerkstatt an und lasst Eure Werke von hilfsbereiten Forenmitgliedern besprechen, bevor Ihr per Wattpad das soziale Marketing angeht.

XinXii.com – Marktplatz für Texte und Dokumente. Bietet dem Urheber einen eigenen Onlineshop, über den er seine Werke anbieten kann.

Darüber hinaus empfehle ich, dem lokalen Buchbinder “um die Ecke” mal einen Besuch abzustatten. Zumindest für hochpreisige Sonder- und Spezialauflagen könnte das eine interessante Alternative sein.

Die Liste wird fortgesetzt. Vorschläge aus der Leserschaft sind willkommen!

Geschrieben von Michael

24. April 2011 um 08:00

Veröffentlicht in Selbstverlag, Vertriebswege

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Eine Antwort

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  1. Sehr schön, danke!

    Christoph

    24. November 2011 um 21:39


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